MMM Group liefert Spezialklinik nach Nigeria - Gouverneur zu Gast
Stadlern. (gl) Dass es aus dem bayerischen Grenzort Unterstützung für den schwarzen Kontinent Afrika, den viele mit Armut, Elend und totalitären Regimen, aber auch mit der Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2010 verbinden, kommen kann, dafür sorgt die mit einer der Hauptproduktionsstätten in Stadlern ansässige Münchener Medizin Mechanik (MMM) als Mitglied der weltweit agierenden „MMM Group“. Von ihr werden Großanlagen für die Sterilgutaufbereitung im Gesundheitswesen, für Labore und die Industrie, speziell für die Pharmaindustrie, gefertigt und vertrieben, wobei das Produkt- und Leistungsportfolio mit ihren Produktionsstätten in Stadlern und in Tschechien weit über die Herstellung von Maschinen und Anlagen hinausgeht; im Geschäftsfeld Generalunternehmer hat sie sich auf den Neu- und Umbau von Zentralsterilisationen und angrenzenden Stationen spezialisiert und ihre Erfahrungen eingebracht.
Inzwischen ist es der MMM Group gelungen, den ersten Auftrag als Gesamtanbieter für eine Spezialklinik mit Operationssälen, einer Zentralsterilisation und Laborgebäuden in der Stadt Yola in Adamawa State, Nigeria, zu erhalten; Auftraggeber und wesentlicher Geschäftspartner ist „His excellency, Muratala Nyako“ als Gouverneur der Regierung Adamawa State in Nigeria. „Seine Exzellenz“ besuchte mit seinem Gefolge und mit dem deutschen Berater Dr. Bauer die Fertigungsstätten des MMM-Werkes in Stadlern, wobei Michael Koller als Hauptgesellschafter der MMM Group den Gast aus Schwarzafrika nach einer Werksführung in die nächsten Projektschritte und Meilensteine einführte. Höhepunkt dieser Projektlaufbahn wird Mitte Juli dieses Jahres die Verladung und Verschiffung sämtlicher 13 Module für das Klinikgebäude inklusive aller technischen und medizintechnischen Ausstattung sein. Nach Ankunft und Verzollung im Hafen von Calabar erfolgt der Weitertransport auf dem Land mit Spezial-Lkw; ein etwa 300 Meter langer Konvoi wird dann Mitte August in Yola erwartet, während die Eröffnung des Hospitals im Dezember vorgesehen ist.
Dieses Projekt ist das erste dieser Art und damit ein wichtiger Mosaikstein im Ausbau der internationalen Aktivitäten der MMM Group. Zugleich auch ein besonderer Aspekt für den Landkreis und den MMM-Standort Stadlern: Qualitätsprodukte „Made by MMM“ und „Made in Oberpfalz“ unterstützen damit zugleich den Aufbau und die Stabilisierung des Gesundheitswesens in einem Entwicklungsland.
(Quelle: Chamer Zeitung, Ausgabe Samstag, 17. April 2010, Seite 76) |