Ein großer Vorteil einer Ausbildung ist nicht alleine die Vergütung und die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern, sondern auch die Praxiserfahrung und der direkte Zugang zur Arbeitswelt. Was speziell hat mich für diesen Schritt bewegt? Wie bin ich auf die Ausbildung aufmerksam geworden? Welche Ausbildung ist die richtige für mich? Welche Möglichkeiten und Chancen werden angeboten? Hier kommen unsere Azubis zu Wort und berichten aus unterschiedlichen Perspektiven über den ersten Eindruck vom Arbeitsalltag und die Erfahrungen, die sie im Rahmen ihres Einsatzes bei der MMM Group sammeln konnten.

Erfahrungen aus erster Hand:

Mission „Protecting human health.“ bewegt mich.

Interview mit Marc A., angehender Industriekaufmann im 1. Lehrgang.

Wie ist es eigentlich als Azubi bei der MMM Group, Marc?

Ganz cool, alle meine Kollegen und Vorgesetzten sind sehr nett und helfen mir immer, wenn ich nicht weiter weiß. Zudem bin ich mit vielen Kollegen per Du und durfte bereits 4 Abteilungen des Unternehmens kennenlernen.

Wie war das Bewerbungsverfahren, kannst Du uns ein bisschen etwas über den Prozess erzählen?

Also, ich habe die Jobanzeige der MMM im Internet gefunden und mich darauf beworben. 2 Wochen später wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch nach Planegg eingeladen. Im Interview erfuhr ich mehr über die Ausbildung und das Unternehmen. Danach wurden mir ein paar Fragen gestellt wie z.B.: Wo sehe ich mich in 5 Jahren? Oder: Welche Abteilungen interessieren mich am meisten? Ich glaube, nach nicht mal 2 Wochen wurde ich zu einem zweiten Gespräch eingeladen. Diesmal war sogar Herr Benedikt Koller, Geschäftsführer der MMM, dabei. Da durfte ich noch mehr über das Unternehmen erfahren. Eine Woche danach erhielt ich die Zusage für die Ausbildung.

Warum hast Du Dich für eine Ausbildung als Industriekaufmann bei der MMM Group entschieden? Was bewegt Dich bei der MMM Group?

Mir war es zunächst sehr wichtig, überhaupt eine Ausbildung anzufangen oder eine abzuschließen, denn ohne kommt man ja im Leben bekanntlich nicht weiter. Zudem wollte ich nicht irgendeine Ausbildung machen, sondern eine mit guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt, deshalb habe ich mich für den Industriekaufmann entschieden. Die MMM habe ich gewählt, weil mich das Familienunternehmen fasziniert hat. Sie haben klein angefangen und sind heute ein erfolgreiches mittelständiges Unternehmen. Auch die Vision der MMM - Protecting human health.- hat mich bewegt, sie wird wirklich im Unternehmen gelebt.

 

Wo liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung? In welchen Abteilungen warst du bis jetzt, was lernst Du dort?

Es gibt nicht wirklich einen Schwerpunkt in meiner Ausbildung, das ist gleichzeitig auch der Vorteil an der Ausbildung, so kann ich viele Abteilungen kennenlernen. Bis jetzt war ich in der IT. Dort habe ich über den Server, das SAP und andere Programme, die den Betrieb am Laufen halten, etwas gelernt. Dann war ich im Vertrieb Export, Angebote und Aufträge habe ich angelegt, mit Kunden kommuniziert. Während dieser Zeit war ich auch für das Abholen von Beglaubigungen beim Amtsgericht verantwortlich, die Aufgaben haben mir sehr viel Spaß gemacht. Momentan bin ich im Marketing und lerne Vieles über die Marke an sich und wofür die MMM steht und was sie genau produziert und verkauft. Z.B. auch wie wichtig ein „Slogan“ ist oder wieso ein Unternehmen auf Messen und Veranstaltungen geht. An Schulungen habe ich schon teilgenommen und mehr über die Produkte und Dienstleitungen erfahren. Derzeit sind wir wegen Corona im Homeoffice, aber das ist kein Problem, wir kommunizieren virtuell.

Wie sieht heute ein typischer „Arbeitsalltag“ als angehender Industriekaufmann bei der MMM Group aus? Wie bedeutet das Gleitzeitmodell im Arbeitsalltag?

Mein Arbeitstag beginnt meistens gegen 8:30 Uhr. Ich komme in der Früh an und stempel mich ein und dann fahre oft mit dem Aufzug zu der jeweiligen Abteilung. Dort begrüße ich alle meine Kollegen und dann logge ich mich an meinen Laptop ein. Zuerst checke ich meine E-Mails, um auf den neusten Stand zu sein. Danach schaue ich auf meine Notizen, um zu sehen, welche Aufgaben ich noch zu erledigen habe oder was ich so erledigen kann. Oft bekomme ich von meinem jeweiligen Abteilungsleiter im Laufe des Tages zusätzliche Aufgaben. Und so läuft der Tag bis ich nach Hause gehe, meist gegen 17:00 Uhr. Gleitzeitmodell bedeutet, es gibt eine Kernarbeitszeit, bei der man anwesend sein muss. Alles, was davor oder danach ist, kann ich frei entscheiden, d.h. wenn ich mehr arbeite und Überstunden aufbaue, darf ich z.B. am Freitag früher die Arbeit verlassen.

Die Ausbildung beinhaltet Theorie und Praxis. Was sind für Dich die Vorteile des Wechselns zwischen Berufsschule und Betrieb?

Ich kann durch diesen Wechsel gleich erleben, wie der Berufsalltag aussieht und wie die Menschen in den verschiedenen Abteilungen arbeiten. Zudem lerne ich mehr über die Theorie und sehe sofort wie die Praxis läuft, sie sind oft unterschiedlich. In der Schule lerne ich z.B. andere Auszubildende aus anderen Betrieben kennen und kann mich direkt mit denen austauschen und erfahren, wie wiederum dort die Ausbildung so ist. Das finde ich gut, denn man bekommt viele Eindrücke.

Was ist der Unterschied zwischen Berufsschule und der üblichen Schule?

Ich würde sage, dass der Hauptunterschied das selbständige Arbeiten ist und jetzt mehr verlangt wird. Auch der Fokus auf eine sehr gute Klassengemeinschaft spielt hier eine größere Rolle. Uns wurde vom Anfang an klar gemacht, dass wir uns für eine sehr anspruchsvolle Ausbildung entschieden haben und uns anstrengen müssen. Im Großen und Ganzen sind jedoch die beiden Schularten nicht so unterschiedlich und jede Art hat seine Stärken und seine Schwächen.

Welche Erwartungen hattest Du vor Beginn Deiner Ausbildung? Überstimmen diese mit der jetzigen Ausbildung? Was willst Du mit dem Abschluss erreichen?

Meine Hoffnung war, dass ich viel lerne und nicht nur „Praktikantenaufgaben“ erledigen muss wie z.B. Blumen gießen, Ablage machen oder Müll rausbringen. Und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Ich habe in diesen 9 Monaten, die ich schon hier bin, so unglaublich viel gelernt. Ich durfte schon an außerbetrieblichen Veranstaltungen teilnehmen, ich war auf Mitarbeiterversammlungen, Weihnachtsfeier und oft gab es auch ein gemeinsames Mittagsessen oder mal eine Abschiedsfeier, wo ich dabei war. Mein Ziel ist es, mich irgendwann selbstständig zu machen, aber davor ist mir wichtig, Berufserfahrung zu sammeln, denn nur so, kann ich mich weiterentwickeln.

Welche Abteilung hat Dir bis jetzt am meisten gefallen?

Nach heutigem Stand würde ich die Abteilung Vertrieb Export sagen. Nicht nur das komplette Team war sehr nett, sondern ich habe dort in jeder Hinsicht viel gelernt: Aufgaben, die für den Vertrieb wichtig sind und für mein zukünftiges Leben.

Danke für das interessante Interview, Marc.