Spülmaschine auf, Besteck rein, Spülmaschine zu. So einfach kann es zu Hause sein. Ganz anders läuft das im Krankenhaus, denn damit das OP-Besteck nach einem Einsatz wieder steril ist, müssen mehrere manuelle und maschinelle Aufbereitungsschritte getätigt werden. Krankenhäuser haben dafür eigene Bereiche und da der Anspruch an die Tätigkeit immer weiter wächst, gibt es jetzt eine eigene, dreijährige Ausbildung als Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung.

In Kooperation mit der OTA-Schule (Operationstechnische Assistenz) in Hamburg bietet die MMM nun diese Ausbildung an. Sie schließt mit einer Abschlussprüfung zur FMA (Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung) ab. Während der Ausbildung werden u.a. folgende  Modulprüfungen, wie Fachkunde I und II, Sachkunde Endoskopie und der Validierlehrgang DGSV abgenommen.

Der theoretische Part findet an der OTA-Schule in Hamburg zusammen mit der MMM statt. Der praktische Bereich erfolgt in den jeweiligen Kliniken, an denen die Auszubildenden angestellt sind. Wenn Kliniken nicht alle Medizinprodukte-Kategorien oder Hospitationsbereiche abdecken, findet der praktische Teil an verschiedenen Ausbildungsbetrieben statt.

Den Ausbildungszweig gibt es seit 2016 als Pilotprojekt. Nach und nach werden Kooperationen zwischen OTA- oder Krankenpflegeschulen geschlossen und einer DGSV anerkannten Bildungsstätte zur gemeinsamen Durchführung der Ausbildung. Mittlerweile gibt es 6 Ausbildungsstellen in Deutschland, Tendenz zunehmend.

Weitere Informationen zur Ausbildung für die „FMA-DGSV®“ und die Möglichkeit sich zu bewerben finden Sie unter https://www.mmmgroup.com/de/fma.

OTA-Schule